We gauck the ARD

Recht weit oben online bzw. vorn in den Zeitungen tut heute jedes anständige allgemein interessieren wollende Medium seine Pflicht und fährt auf dem Zug mit, zu untersuchen, was "das Netz" (Quelle: Internet) über das mutmaßliche künftige Staatsoberhaupt Joachim Gauck so sagt... ... (weiter im Altpapier vom Mi./ 22.2.)


Panoptikum der Wulff-Kritik bei Günther Jauch

Dass Christian Wulff in den letzten Wochen und Monaten zu selten Thema war, lässt sich den Medien wirklich nicht vorwerfen. Am Freitagabend in der ARD aber ging es anlässlich des Rücktritts noch einmal ganz besonders hoch her... ... (weiter bei handelsblatt.com)


Vocer

...."ist ein Phantasiename, der seine Wurzeln im Lateinischen hat, weshalb Vocer auch mit einem k (wie Poker) ausgesprochen wird", heißt es auf der FAQ-Seite von vocer.org. Es handelt sich um ein recht neues Medien-/ Journalismus-Portal, unter dessen Selbstbeschreibungen vielleicht die als "Kursbuch für die Mediengesellschaft" die sympathischste ist. Dort übernehme ich nun für einen Monat urlaubsvertretungsweise die Redaktionsleitung.


"Jetzt geht das Niveau wieder voll in den Keller!"

... Pantelouris, im Internet unter anderem als Betreiber des Medienblogs mit dem provokanten Titel print-wuergt.de bekannt, bekam zum Thema "Griechenland brennt, Deutschland zahlt - Euro-Rettung um jeden Preis?" das erste Wort. Der 37-jährige, dessen Schwester in Athen lebt, meinte, Deutschland würde schon "bei sehr viel weniger Sparprogramm wirklich brennen"... ... (aus meiner Anne-Will-Show-Besprechung bei handelsblatt.com)


Wie es aussieht offenbar wohl Lanz

Faustdicke Überraschung am Lerchenberg: Einer sämtliche Medienmedien rockenden, gestern zeitweise weit vorn ganz oben zu findenden Neuigkeit zufolge, soll nach langen Erörterungen und multipelsten Spekulationen nun also die x-te und x-beste Lösung, Markus Lanz, Thomas Gottschalks Nachfolger als "Wetten, dass...?"-Moderator werden. Interessant ist zumindest die Provenienz dieser Topnews... ... (weiter im Altpapier vom Do./ 15.2.)


Urteilebeurteilungen

... Da für die SPD, außer natürlich Marc Jan Eumann, gar die Netzpolitiker-Fraktion dem Grosso ihre Solidarität übermittelt, lässt sich vielleicht sogar ein Paradigmenwechsel daran festmachen: Inzwischen wird nicht mehr das Internet mit Begriffen aus den klassischen Medien erklärt, sondern mit Begriffen aus dem Internet, warum noch mal welche Errungenschaften der gedruckten Presse wichtig sind und bleiben sollten. ... ... (aus dem Altpapier vom Mi./ 15.2.)


Die Super-Managerin aus dem Kaff

... Um dieses Thema ins Altpapier einzubinden - Zusammenhänge herzustellen zählt schließlich hier zum Tagesgeschäft: "Gottschalk live" ist eine Produktion der "GRUNDY Light Entertainment GmbH", mithin der UFA, mithin der RTL-Group. Und am Ende des Tages, wie Controller gern sagen, wird die Lipperin Liz Mohn berichten müssen, warum die Cashcow Thommy Gottschalk nicht anständig gemolken wurde... ... (aus dem Altpapier vom Do./ 9.2.)


Lichtanmachen

Die eher grauen Herren von der Bertelsmann AG aus Gütersloh bilden immer noch den größten Medienkonzern Deutschlands. Und dessen größte, wie es auf BWL-journalistisch heißt, Cashcow, bildet bekanntlich die RTL-Group. Deren graumelierter Chef Gerhard Zeiler verkündete nun gestern am Spätnachmittag "vollkommen überraschend"... ... (weiter im Altpapier vom Mi./ 8.2.)


Trotz Schäuble keine Elefantenrunde

... ... Ab 2000 war Brender zehn Jahre lang Chefredakteur des ZDF. Seine Bemühungen, dem Sender mit Sendungen wie „Ich kann Kanzler“ mehr junges Publikum zu bescheren, waren von bescheidenem Erfolg. Sein Wortwechsel in der „Elefantenrunde“ nach der Bundestagswahl 2005 mit dem gerade abgewählten, sich dessen aber noch nicht ganz bewussten Bundeskanzler Gerhard Schröder aber zählt zu den deutschsprachigen Youtube-Klassikern. ... ... (aus meiner "Bei Brender!"-Besprechung auf handelsblatt.com)


Werbefreiheit ist Luxus, Baby

... ... Vor diesen Hintergründen schon klar, dass ein paar 50.000 Dollar vom ZDF eher Peanuts darstellen. Zumal das ZDF sich bereits daran gewöhnt, für das Recht, als Gebühren-finanzierter Sender dennoch überall dort mitmischen zu dürfen, wo die jungen Zielgruppen sich aufhalten, draufzuzahlen... ... (aus dem Altpapier vom Do./ 2.2.)