Unterhalten, informieren, begeistern

Eine führende Privatsender-Gruppe hat sich einen früher prominenten Zeitschriftenverlag einverleibt. Belebt das den Wettbewerb im medialen Entertainment? Google hat noch einen prominenten Zeitungsverlag in sein Boot geholt. Und ein unscheinbares neues Gesetz namens TTDSG sorgt für Ärger. (Altpapier vom Mi./ 12.1.)


Krasser Verdrängungswettbewerb

Firmen wie Alphabet und Meta dominieren die Liste der größten Medienkonzerne – und haben gute Gründe, lieber nicht mehr Google oder Facebook zu heißen. Im Wettbewerb mit "nationalen Champions" und anderen kleineren Fischen wird vor allem gestreamt, was das Zeug hält – aus der "Cloud" heraus, bei der es sich aber um keine Wolke handelt. (Altpapier-Jahresrückblick 2021)


Adé, MK.

Die letzte Ausgabe der Medienkorrespondenz ist da (und der Nachfolge-Mediendienst am Start). Das russische Staatsfernsehen hat mit seinem deutschsprachigen linearen Programm (und serbischer Lizenz) losgelegt. Ob es sinnvoll wäre, mit Googles und Apples Hilfe gegen Telegram vorzugehen, wird außerdem diskutiert. Das Altpapier vom Mo./ 20.12.


Noch 'ne Nachtkritik

... zur letzten "Markus Lanz"-Ausgabe des Jahres 2021 (auf t-online.de).


"Die Geschichte von papierner Kommunikation ist noch lange nicht vorbei"

Zeitungen und Zeitschriften werden zusehends noch weniger abonniert und verkauft, Auflagen sinken Quartal für Quartal, manches Gedruckte verschwindet ganz – wie auch die „Medienkorrespondenz“, die mit der am 17. Dezember erscheinenden Print-Ausgabe Nr. 25-26/2021 eingestellt und durch einen „digitalen Mediendienst“ unter anderem Namen ersetzt wird. Zugleich weisen Buchverlage im Weihnachtsgeschäft, aber auch manche Zeitungen darauf hin, dass Papier zum Drucken teurer wird ... (Interview mit dem Buchwissenschaftler Daniel Bellingradt; weiter bei medienkorrespondenz.de)


Die Durchsetzung des Durchsetzungsgesetzes

Helfen das alte deutsche NetzDG oder ein neues EU-"Grundgesetz für das Internet" gegen Radikalisierung auf Telegram? Sowieso herrscht im Internet gerade eine "extrem kritische Bedrohungslage". Außerdem: Was-mit-Digital-Zuständigkeiten in der neuen Bundesregierung und ein presserechtlicher Prozess, der seit dreieinhalb Jahren läuft. (Altpapier vom Di./ 14.12.)


Merz: "Krise wird der Dauerzustand der Regierung sein"

Nachtkritik zur "Maischberger"-Talkshow der ARD vom 8.12. (t-online.de).


Neufang

Im neuen Regierungssprecher-Team ist der Journalismus gut vertreten. In seiner Heimat Kalifornien wird der drittgrößte Medienkonzern der Welt von einer anderswo verfolgten Minderheit milliardenschwer verklagt. Und in Köln sollen schreibende Redakteure künftig mehr Smartphone-Fotos machen. (Altpapier vom Mi./ 8.12.)


"Wir mussten als Stiko mehrfach 'ne Faust in der Tasche machen"

Nachtkritik zur "Markus Lanz"-Sendung vom 1.12. (t-online.de).


Sie hätte die Welt retten können

Auf Twitter wurde an die eingekerkerte Journalistin und Corona-Rechercheurin Zhang Zhan erinnert. Die Landesmedienanstalten meinen es gut, drohen aber, sich im großen Internet zu verzetteln. Die Medienpolitik freut sich auf "ganz viel Input von außen". Und einer der sehr vielen deutschen Fernsehpreise heißt jetzt anders. (Altpapier vom Di./ 30.11.)