Sie hätte die Welt retten können

Auf Twitter wurde an die eingekerkerte Journalistin und Corona-Rechercheurin Zhang Zhan erinnert. Die Landesmedienanstalten meinen es gut, drohen aber, sich im großen Internet zu verzetteln. Die Medienpolitik freut sich auf "ganz viel Input von außen". Und einer der sehr vielen deutschen Fernsehpreise heißt jetzt anders. (Altpapier vom Di./ 30.11.)


November-Nachtkritiken

Das waren vier, dreimal zu "Markus Lanz"-Shows (der vom 2., der vom 10. sowie der vom 19. November) im ZDF und einmal zu "Anne Will" in der ARD (28.11.), jeweils für t-online.de.


Fragen des Überblicks

Die EU bringt ihre Digitalgesetzes-Pläne wichtige Stückchen voran, und (fast) niemand berichtet darüber. Eine Zeitschriften-Chefredakteurin thront vorn auf einem angesehenen Zeitungs-Feuilleton, weil sie so oft in Talkshows sitzt. Und was der Bedeutungsschwund von Zeitschriften für Journalistinnen bedeutet. (Altpapier vom Mi./ 17.11.)

 


Das Degeto-Problem

Große Interviews kreisen um eher selten besprochene Themen: "Doppelstrukturen" in der ARD, die "manchmal auch von den Guten" bedrohte Meinungsfreiheit und Unterschiede zwischen den Leitmedien und enthusiastischem Lokaljournalismus. (Altpapier vom Di./ 16.11.)


Die nicht immer leichte Abwägung

Jetzt spricht Mathias Döpfner, auf englisch über "employee relationships" bei Springer, auf deutsch über des Konzerns "Vorreiter"-Rolle bei "Respekt, Angstfreiheit, Diversität". Außerdem: ein Ruck-Feuilleton zur Corona-Lage, eine weitere (ziemlich traditionsreiche) Medienzeitschrift weniger... (Altpapier vom Mi./ 10.11.)


Noch ein Kipppunkt

Der Facebook-Konzern heißt jetzt "Meta". Ändert das was? Im Geschäftsalltag kann Facebook seine Nutzer längst nano-individuell tracken. Ist die globale Medienlandschaft fast schon umgekippt? Gestorben ist eine der wichtigsten deutschen Journalistinnen. (Altpapier vom Di./ 2.11.)
 


"Wir können noch mehr Leute aufnehmen"

Nachtkritik zur "Markus Lanz"-Show des ZDF vom 27.10. (t-online.de)


Jeder Glottisschlag ein kleiner Widerhaken: Das Gendern und das Kampfgebiet Sprache

Sprachwissenschaftlerinnen und ‑wissenschaftler künftiger Jahrzehnte können sich freuen. All die Diskussionen auszuwerten, die in den frühen 20er Jahren des 21. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum über das Gendern geführt wurden, dürfte dereinst Spaß und allerhand Erkenntnisse bringen – zumindest mehr Spaß und Erkenntnisse als die unmittelbaren Teilnehmer (und -innen!) dieser verkämpften Diskussionen gehabt bzw. gewonnen haben werden (weiter bei medienkorrespondenz.de).


Klotz am Standbein

Frische Enthüllungen über Facebook zeigen, wie kompliziert die Lage für sogenannte soziale Medien ist, zum Beispiel auf arabisch. Die Enthüllungen über Springer werden weiter fleißig kommentiert. Und Markus Söder hat eine was-mit-Medien-Rede gehalten. (Altpapier vom Di./ 26.10.)


Da schlummert erhebliches Konfliktpotenzial

Kritik zur "Markus Lanz"-Talkshow vom 19.10. (t-online.de)