Buh!

Die Aufregung um die Berlinale zeigt: Das Publikum von live übertragenen Veranstaltungen muss Verantwortung in Echtzeit übernehmen. Die Kommissionen rund um den Rundfunk streiten sich beinahe. Das EU-Gesetz zu digitalen Märkten geht in die heiße Phase. (Altpapier vom Mi./28.2.)


Briefings, Digital-Sheriffs, Presse-Pathos

Noch mehr newsletternder, podcastender Hauptstadtjournalismus: Nun gibt's "Politico" auf deutsch. Will Ursula von der Leyens EU-Kommission zum "Digital-Sheriff" werden? Lässt sich vergleichen, was Alexej Nawalny und Julian Assange widerfuhr und widerfährt? (Altpapier vom Di./20.2.)


Säen und Ernten

Die französische Arte-Doku "Hunger als Waffe - Russlands Getreidekrieg" zeigt hierzulande wenig beachtete, aber global wirksame Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine - und nebenbei deutliche Unterschiede zu deutschen Produktionen ... (weiter beim KNA-Mediendienst/Abo)


Aus dem Ruder

... aber nicht ins Bockshorn: Jede Menge Einschätzungen zu einem seltsam eskalierten, zwischenzeitlich tragischen, aber auch symptomatischen Aufreger. Circa sieben neue Debatten wollen geführt werden. Außerdem: Was neue "Kompetenzcenter" pro Jahr einsparen sollen, und Neues zu Ruhegeldern und Spitzengehältern in der ARD. (Altpapier vom Di./13.2.)


Landwirte, Kratzer, Superstreamer

... und über 50 GSEAs in einer bekannten Medien-Arbeitsgemeinschaft. Bei einer bekannten Tageszeitung wird eine "Auszeit" genommen. Hält das "duale Rundfunksystem" bis 2064? Und täte der ARD ein "unintendantiger" Außenminister gut? (Altpapier vom Di./6.2.)


Wohin die Geldströme fließen

... die im 20. Jahrhundert Presseverlage einnahmen. Die "Süddeutsche", die viele Leaks publizistisch erfolgreich auswertet, leidet selber unter einem. Springers "Welt" hätte gern ein Provider-Privileg. Facebook wurde 20 und macht mit "Blut an den Händen" Milliardengewinne – auch weil Whatsapp brummt. (Altpapier vom Mo./5.2.)


Medienpolitik ist wie die Bahn

Die Medienpolitik traf sich voller "Reformgeist" am Rhein. Der Zukunftsrat scheint schon ein bisschen passé. Bayern hätte gerne 3sat und Arte zusammengelegt. Kai Gniffke senkt sein Intendanten-Gehalt selber etwas. Die ZDF-Gremien sind eigentlich gegen Stargagen-Transparenz. Aber die größten ZDF-Millionäre heißen Markus Lanz und Horst Lichter. (Altpapier vom Di./ 30.1.)


Der Nebel der begrifflichen Unklarheit

Ein Diskurs verschiebt sich gerade anders als Rechtsextreme es wollen. Ein Putin-Interview, das vor zwei Jahren knapp nicht ins Programm kam, zeigt, wie aufwändig die ARD sich selbst koordiniert. Zu Caren Miosgas Debüt-Talkshow gibt es recht unterschiedliche Ansichten. (Altpapier vom Di./23.1.)


Von Wundertüten und Lootboxen

Bei Computerspielen wie der "Fifa"-Reihe können sogenannte Lootboxen beim Gewinnen helfen. Das Geschäft mit dem teuren zusätzlichen Zubehör, das sich auch an junge Gamer richtet ... ... (TV-Kritik zur ARD-Doku "Glücksspiele für Kinder?", weiter beim KNA-Mediendienst/ Abo)


In Kürze beginnt die Zukunft

Die Spannung auf die Ideen des Zukunftsrats steigt. Die Gehälter im Rundfunkanstalten-Management sollen sinken. Die NDR-Redaktion "STRG_F" bittet um Entschuldigung. Die Wissenschaft stellt fest: "Journalisten sind linker und grüner als die Bevölkerung". Und im Iran wurden Journalistinnen freigelassen und werden gleich wieder bedroht. (Altpapier vom Di./16.1.)