Das große Medien-Wir

„Wie wollen wir leben?“ „In welcher Welt wollen wir leben?“ „Wie wir essen“. „Wie wir lieben“. „Warum wir hassen“. „33 1/2 Fragen, die wir uns jetzt stellen müssen“. „Warum wir uns jetzt die Sinnfrage stellen sollten“. „Was trägt uns jetzt in eine bessere Zukunft?“ „Wir lieben diese Looks“. „Warum wir die USA immer noch lieben“. „Warum wir uns jetzt Astronauten zum Vorbild nehmen sollten“. „Nein, wir müssen jetzt nicht das Beste aus der Situation rausholen“. „10 Gründe, warum wir uns jetzt auf den Herbst freuen!“ (darunter: „2. Endlich können wir wieder in Pfützen springen“). „Das Ende der Arbeit, wie wir sie kennen?“. „Wir sind jetzt“ ... (weiter bei medienkorrespondenz.de)


Es wird grundsätzlich

"Mediale Schlachtbank"? Funktioniert Rundfunk wie ein kommunales Wasserwerk? Und drohen Radio Bremen und dem Saarländische Rundfunk die Pleite? Sachsen-Anhalts CDU-Fraktion drückt Fragen um die Öffentlich-Rechtlichen so grundsätzlich auf die Tagesordnung wie schon lange nicht mehr im Fokus standen. Und das in einer vom Bundesverfassungsgericht hochkompliziert "gestrickten" Rechtslage... (Altpapier vom Mi./ 2.12.)


Der Beitrag und der Auftrag

Steigt der Rundfunkbeitrag? Zumindest die Spannung, wie die CDU im Magdeburger Landtag darüber abstimmen wird, steigt. Hat sich der Begriff "Demokratie-Abgabe" zum "Fluch" entwickelt? Kapieren die Öffentlich-Rechtlichen nicht, wie "heikel" ihre Lage ist? Die Frage, wie sich die beitragsfinanzierten ÖR zum Plattformkapitalismus verhalten sollen, stellt sich bzb anhand von Spotify. Außerdem: das Zeitungssterben und die Entbündelungs-Frage. (Altpapier vom Mo./ 23.11.)


Sieh an, RTL 2 sendet immer noch Nachrichten

Sie sind zu kurz, um relevant zu sein, treffen aber meistens den passenden Ton ... (weiter bei medienkorrespondenz.de)


Hinterm Hintergrund geht's weiter

Hat das gute alte Hintergrundgespräch noch eine Zukunft? Jedenfalls macht die Bundesregierung prima Öffentlichkeitsarbeit. Das ältere Versprechen, auf Uploadfilter zu verzichten, wird sie allerdings kaum einhalten. Außerdem: frische medienpolitische Kuriosa aus Ir- und dem Saarland und scharfe Kritik an der "Tagesschau". (Altpapier vom Di./ 17.11.)


Riesige bunte Kugeln mit Spikes an der Oberfläche

Ist es schon Zeit zu überlegen, wie die Corona-Pandemie in Erinnerung bleiben wird? Jens Spahns Gesundheitsministerium kooperiert nun mit "Deutschland populärster Suchmaschine". Die träge EU will auffällig flott Hintertüren in Messenger einbauen. Und im alten, aber funktionalen deutschen Kabelnetz tut sich auch etwas. Außerdem: Journalisten berichten, wie sie in Leipzig keinen Ausweg mehr sahen. (Altpapier vom Mi./ 11.11.)


Übers Altpapier (2020 und 2010)

Noch mehr Hör-Stoff (nicht von mir, sondern von Jörg Wagner fürs "Medienmagazin" im RBB-Radio, aber mit mir), und zwar aus diesem Jahr und von vor zehn Jahren zum zehnjährigen-Altpapier-Jubiläum, gibt's auf www.wwwagner.tv.


"Man sieht ihm sein Alter gar nicht an"

Zum Jubiläum „20 Jahre Altpapier“ sprechen der dienstälteste Altpapier-Autor Christian Bartels (seit 2002 dabei), Medienjournalist Christian Meier von der Tageszeitung „Die Welt“ und die erst in diesem Jahr zum Kreis der Altpapieristas gestoßene Medienkolumnistin Jenni Zylka mit MDR MEDIEN360G-Autor Steffen Grimberg über Welt der Medien, wie es zum Altpapier kam - und was es beim MDR so alles darf. (Podcast zum Hören und/oder Lesen, nicht von, aber mit mir)


Teilen und Herrschen

Die auf die USA-Wahl bestens vorbereiteten Nachrichtenmedien werden von #Wien überrascht. Wann wird das wahre Ergebnis der US-amerikanischen Wahl bekannt (und anerkannt)? Bereits entschieden ist der "Browser-Krieg". Und Googles jüngste "strategische Meisterleistung" wirft umso mehr die Frage auf, wer kritisch über Google berichtet (Altpapier vom Di./ 3.11.).


Gut, dass vor 370 Jahren niemand das Altpapier runtergebracht hat

Deswegen gibt's die älteste Tageszeitung der Welt noch. Papier hält ziemlich ewig. Wie Google (und die Gates) den Journalismus bespenden. Treiben immer noch deutsche Medien die Politik (und zwar zum Lockdown)? Wandelt Friedrich Merz auf Donald Trumps Spuren? (Altpapier vom Mi./ 28.10.)