Der Beitrag und der Auftrag

Steigt der Rundfunkbeitrag? Zumindest die Spannung, wie die CDU im Magdeburger Landtag darüber abstimmen wird, steigt. Hat sich der Begriff "Demokratie-Abgabe" zum "Fluch" entwickelt? Kapieren die Öffentlich-Rechtlichen nicht, wie "heikel" ihre Lage ist? Die Frage, wie sich die beitragsfinanzierten ÖR zum Plattformkapitalismus verhalten sollen, stellt sich bzb anhand von Spotify. Außerdem: das Zeitungssterben und die Entbündelungs-Frage. (Altpapier vom Mo./ 23.11.)


Sieh an, RTL 2 sendet immer noch Nachrichten

Sie sind zu kurz, um relevant zu sein, treffen aber meistens den passenden Ton ... (weiter bei medienkorrespondenz.de)


Hinterm Hintergrund geht's weiter

Hat das gute alte Hintergrundgespräch noch eine Zukunft? Jedenfalls macht die Bundesregierung prima Öffentlichkeitsarbeit. Das ältere Versprechen, auf Uploadfilter zu verzichten, wird sie allerdings kaum einhalten. Außerdem: frische medienpolitische Kuriosa aus Ir- und dem Saarland und scharfe Kritik an der "Tagesschau". (Altpapier vom Di./ 17.11.)


Riesige bunte Kugeln mit Spikes an der Oberfläche

Ist es schon Zeit zu überlegen, wie die Corona-Pandemie in Erinnerung bleiben wird? Jens Spahns Gesundheitsministerium kooperiert nun mit "Deutschland populärster Suchmaschine". Die träge EU will auffällig flott Hintertüren in Messenger einbauen. Und im alten, aber funktionalen deutschen Kabelnetz tut sich auch etwas. Außerdem: Journalisten berichten, wie sie in Leipzig keinen Ausweg mehr sahen. (Altpapier vom Mi./ 11.11.)


Übers Altpapier (2020 und 2010)

Noch mehr Hör-Stoff (nicht von mir, sondern von Jörg Wagner fürs "Medienmagazin" im RBB-Radio, aber mit mir), und zwar aus diesem Jahr und von vor zehn Jahren zum zehnjährigen-Altpapier-Jubiläum, gibt's auf www.wwwagner.tv.


"Man sieht ihm sein Alter gar nicht an"

Zum Jubiläum „20 Jahre Altpapier“ sprechen der dienstälteste Altpapier-Autor Christian Bartels (seit 2002 dabei), Medienjournalist Christian Meier von der Tageszeitung „Die Welt“ und die erst in diesem Jahr zum Kreis der Altpapieristas gestoßene Medienkolumnistin Jenni Zylka mit MDR MEDIEN360G-Autor Steffen Grimberg über Welt der Medien, wie es zum Altpapier kam - und was es beim MDR so alles darf. (Podcast zum Hören und/oder Lesen, nicht von, aber mit mir)


Teilen und Herrschen

Die auf die USA-Wahl bestens vorbereiteten Nachrichtenmedien werden von #Wien überrascht. Wann wird das wahre Ergebnis der US-amerikanischen Wahl bekannt (und anerkannt)? Bereits entschieden ist der "Browser-Krieg". Und Googles jüngste "strategische Meisterleistung" wirft umso mehr die Frage auf, wer kritisch über Google berichtet (Altpapier vom Di./ 3.11.).


Gut, dass vor 370 Jahren niemand das Altpapier runtergebracht hat

Deswegen gibt's die älteste Tageszeitung der Welt noch. Papier hält ziemlich ewig. Wie Google (und die Gates) den Journalismus bespenden. Treiben immer noch deutsche Medien die Politik (und zwar zum Lockdown)? Wandelt Friedrich Merz auf Donald Trumps Spuren? (Altpapier vom Mi./ 28.10.)


Wirklich altes Papier

370 Jahre, das ist im Dezimalsystem kein ganz großes Jubiläum. Groß allerdings ist der Anlass: Im Jahr 1650 erschien die allererste Tageszeitung der Welt. Das geschah in Leipzig, weshalb dort im Deutschen Buch- und Schriftmuseum nun die Kabinettsausstellung „370 Jahre Zeitungsdruck“ läuft. Gute Gründe, nicht bis zum etwas größer klingenden 375-Jährigen zu warten, mag es geben ... (weiter bei medienkorrespondenz.de)


Kaputte Kompasse?

Ein "Terrormordanschlag" gegen die Meinungsfreiheit, und wie darüber berichtet wird. Twitters nächste 180-Grad-Wendung und was in den USA alles befürchtet wird. Die "Öffentlichkeitsarbeit" ist tot (und wer noch Presseanfragen stellt, selber schuld). Und ein Krieg in Europa erhält auch kaum Medien-Aufmerksamkeit... (Altpapier vom Mo./ 19.10.)