Historischer Tag

Wer heute Joe Biden gucken will, hat die Qual der Wahl. Müssen sich, was Trump angeht, Journalisten an die eigene Nase fassen? In der ehemaligen deutschen Presse-Hauptstadt Hamburg herrschte wieder Entsetzen. Es gibt aber auch "Anzeichen für Profitabilität" mitten im deutschen Zeitungsmarkt! Außerdem: "die penetranteste Selbstpromotion, die man jemals im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gesehen hat". (Altpapier vom Mi./ 20.1.)


Der Trump-Twitter-Komplex: Unbeantwortbare Fragen und einfache Mechanismen

Ein wichtiger, populärer und emotionaler Medieninhalt ist versiegt: Der US-amerikanische Präsident @realDonaldTrump twittert nicht mehr, weil er es nicht mehr darf. Am 8. Januar gab Twitter die dauerhafte Sperrung von Trumps Account bekannt ... (weiter bei medienkorrespondenz.de)


Deplatforming? Entplattformung??

Die symbiotische Beziehung zwischen Twitter und Donald Trump endet mit einem kleinen Knall. Sollten Plattformen die Sonderrechte für Politiker abschaffen? Politiker die Sonderrechte für Plattformen? Überraschende Bewegung kommt in die alte Frage nach einem echten öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender (Altpapier vom Mo./ 11.1.)


Aus falschen Gründen richtig

2021 geht mit einer "faustdicken Überraschung" gleich – wirklich – gut los. Julian Assange wird zumindest nicht in die USA ausgeliefert. Die Graustufen des britischen Urteils und die Medienfreiheit in der Digitalära werden vielfältig kommentiert. Außerdem: die Einschaltquoten der Ferdinand von Schirach-Ereignisfilme, die Fernsehkritik und die Eigenwerbung. (Altpapier vom Di./ 5.1.2021)


Die großen Schnellen werden schneller größer

Die Corona-Pandemie hat 2020 alles umgepflügt – auch die Medienwelt. Ein Altpapier-Rückblick mit den größten Medienkonzernen (und Lebensmittelhändlern), Geo-Medienpolitik, Kinozukunfts-Fragen, dem ältesten Massenmedium als globaler Nische sowie "Streamingkrieg" auch in Deutschland.


Redundanzüberschuss

„Hilft die mutmaßlich beste Medienlandschaft aller Zeiten den Menschen, in Krisen richtig zu handeln?“ Diese Frage wurde an dieser Stelle Mitte März gestellt, allerdings unter dem Vorbehalt, dass zutreffende Antworten sich „erst, wenn der Ausgang bekannt ist“, finden lassen werden. Im Dezember ist der Ausgang der Pandemie leider – anders als im März gern vermutet wurde – weiterhin unbekannt. Die Langfriststrategie der deutschen Politik, falls es eine gab, hat sich mittelfristig eher nicht bewährt. Wie sieht es mit der Langfriststrategie der Medien im Umgang mit der leider langfristigen Pandemie aus? (weiter bei medienkorrespondenz.de)


Die Aufmerksamkeitsökonomie der Medien

Zahlen mit konkreten Zeitangaben, etwa zur Mediennutzung, faszinieren schon deshalb, weil sie einen Eindruck von Überblick in den Informationsfluten verschaffen. Um gleich zwei krasse Zahlen in den Raum zu stellen: 616 Minuten einer-, acht Sekunden andererseits ... (weiter bei oxiblog.de; Langfassung eines Artikels aus "Oxi" 12/2020)


Als wäre es nicht schlimm genug

Kurz bevor die Reporter ohne Grenzen ihre Jahresbilanz zu Journalisten im Gefängnis veröffentlichen, wird ein Journalist, der im Iran das ganze Jahr eingekerkert war, gehängt. Da sind die Sorgen um den Rundfunkbeitrag vergleichsweise gleichgültig, werden aber breit diskutiert. Es gibt Ärger, Ratschläge, weniger zu jammern und sich mehr unterscheiden und überraschenden Zuspruch für Rainer Haseloff sowie Florian Silbereisen. (Altpapier vom Mo./ 14.12.)


Der Auftrag, der Beitrag und der Betrag von 86 Cent

Die medienpolitische Überraschung des Jahres 2020: Die lang geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrags platzte kurz bevor sie kommen sollte. Auch wenn es immer noch spannend ist, dazu schon mal ein Altpapier-Rückblick ...


Hubs & Labs

Die ARD zusammengeschlossenen Anstalten liefern sich scharfen Wettbewerb bei Innovationen und bei deutschen Schlagern. Der ZDF-Fernsehrat setzt an, ein neues Kapitel Rundfunkaufsichtsgremien-Geschichte zu schreiben. Der MDR hat einen neuen Star-Programmdirektor und würde vors Bundesverfassungsgericht gehen. Außerdem: Ein deutsch-polnisches Mediengeschäft erregt Sorgen. (Altpapier vom Di./ 8.12.)