Die Medienpolitik knirscht ...

Die RBB-Skandale zeigten glasklar, was bei der Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schlecht läuft. Deutsche Medienwächter haben erstmals "Public Value" definiert. Aufs "Grundgesetz fürs Internet" der EU folgt eins für die Medienfreiheit: 2022 wäre ein medienpolitisch hochspannendes Jahr gewesen – wenn es denn eine konsistente Medienpolitik gäbe (Altpapier-Jahresrückblick 2022 zum Thema Medienpolitik).


Und wieder schrillen Alarmglocken

Netzwerke leiten kann Elon Musk eher nicht. Aber PR in eigenen Sachen. Die Fußball-WM lief in Deutschland zumindest bei Tiktok gut. ARD-Chefs verraten, welchen linearen Fernsehkanal sie einstellen möchten. Und ein italienischer Medienkonzern sorgt für neue deutsche Aufregung. (Altpapier vom Di./20.12.)


Auf dem Gipfel Luft nach oben

Auf dem Bundes-"Digital-Gipfel" glänzte außer Starredner Robert Habeck auch die Abwesenheit der Uneingeladenen. Nancy Faeser bezieht anderswo Position zum Thema "Chatkontrolle". Was weiß die KEF vom "Ruhegeld" für öffentlich-rechtliche Funktionäre? Außerdem: Huch, "Extinction Internet"? (Altpapier vom Di./ 13.12.)


Und sie dreht sich noch. Das langlebige Medium Schallplatte

Ein richtig idyllischer Schwarzwald-Ort ist St. Georgen vielleicht niemals gewesen. Ende der 1960er wurde dann auch noch beschlossen, „ein neues Rathaus, vom Geiste unserer Zeit geprägt“ in der Mitte des 13.000 Einwohner zählenden Städtchens zu bauen ... (über das Deutsche Phonomuseum und die – weiterhin bestehende – Plattenspieler-Industrie im Schwarzwald; bei "epd medien" nur vorübergehend online).


Noch 'ne Nachtkritik

"Erst kurz vor Mitternacht begann "Markus Lanz" am Dienstag, weil das ZDF es – trotz der Debatte über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk – für eine gute Idee hielt, durch gleich zwei Kreuzfahrt-Schmonzetten seine Informationsschiene in den späten Abend zu verschieben. Der Talker hatte Jürgen Trittin zu Gast", fing meine Nachtkritik zur Lanz-Show vom 6.12. eigentlich an. Aber ... na ja, t-online.de.


Bedarf gedeckt

Oh, der RBB erregt mal Aufsehen mit einem Programminhalt (allerdings einem, der ausläuft). Nicht so überraschend: Vertreter des Saarlands sind fürs Fortbestehen des Saarländischen Rundfunks. Außerdem: was "viele verbeamtete Social-Media-Redakteure" gerade tun. (Altpapier vom Di./ 6.12.)


Lanz zofft sich mit AfD-Chef Chrupalla

Nachtkritik zu "Markus Lanz" vom 29.11. (t-online.de).


Zwischen Katar und Schlumpfhausen

Medienfreiheit auf einem Bierdeckel. Die ARD-Compliance-Regeln gratis(!) zum Downloaden. Außerdem: der Haifischteich von Marl, die "Laienspielschar" aus den Kontrollgremien und bundesjustizministerielle Stillhaltezusagen. (Altpapier vom Mo./28.11.)


Habeck mit klarer Aussage zu "One Love"-Binde

Nachtkritik zu "Markus Lanz" vom 22.11. (t-online.de).


Schlechter Rat ist auch teuer

Der RBB bleibt der RBB und eher schlecht beraten. Zeichen, die nicht gesetzt werden, sind erst recht welche, lehrt die Fußball-WM früh und eindrucksvoll. Und oh, Twitter hat oder hatte deutsche Angestellte? (Altpapier vom Di./22.11.)