Deutliche Worte, harte Zahlen

Medien als "Wachhund" im "Meinungskampf" dürfen einiges, urteilt der BGH. Anstalts-Intendanten sollten weniger verdienen, findet ein Rechnungshof. Steigen wöchentlich zwei Medienschaffende aus ihrem Beruf aus? Außerdem: die Hans-Abich-Frage. (Altpapier vom Mi./17.5.)


Kompliziert und spannend

Der Presserat schaltet sich in die Auseinandersetzungen rund um Springer ein. Die Presseverlage und die Öffentlich-Rechtlichen streiten wieder wie anno 2018. Die wichtigste deutsche Medienpolitikerin hält Deutschlands Medienpolitik für vorbildlich – und die EU für einen "Kompetenzstaubsauger" (Altpapier vom Di./16.5.)


Noch einmal anders

Die "Tagesschau" trötet nun auch auf Mastodon. Wenn öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sparen, löst das nicht nur Freude aus. Die Debatte über Regierungs-Honorare an Journalisten geht unter PR-Aspekten weiter. Und die über Zustellungsförderung erst recht. (Altpapier vom Mi./10.5.)


DSC hallo, NetzDG adé

Durch die deutschen Was-mit-Medien-Gesetze geht frischer Wind. Rund um den Rundfunkbeitrag nimmt der "Selbstzerlegungsmechanismus" Fahrt auf. Und in der deutschen Datenschutz-Hauptstadt wurden nicht nur an Microsoft Negativpreise vergeben. (Altpapier vom Di./2.5.)


Zwischen Neandertalern und Gegenwart

Drei historische "Terra X"-Dokumentationen mit dem umtriebigen Mirko Drotschmann nerven bloß am Rande mit unnötigen Reenactments. Vor allem bieten sie dicht und klug Gelegenheit, aus tiefer Vergangenheit in die Zukunft zu denken ... (TV-Kritik beim KNA-Mediendienst/ nur für Abonnenten)


Füllhörner voller Nebelkerzen

Eine prominente Klage hält die "Noch wach?"-Aufregung wach. Die Frage, ob der Rundfunkbeitrag erhöht werden könnte, drängt weiter nach vorn. Die RBB-Intendantin möchte gerne bleiben. Telegram nimmt die "Bundesdigitalrepublik Deutschland" auch nicht ernst. (Altpapier vom Di./25.4.)


Selektive Empörung

Benjamin von Stuckrad-Barres mutmaßlicher Bestseller führt zu munteren binnenpluralistischen Debatten. Was geht bei Springer, was beim RBB? Der Bundespresseball entfaltete Glamour. Doch was hat es mit dem Trend " Virtue Signalling" auf sich? (Altpapier vom Mo./24.4.)


Dada oder doof

Keine Verschnaufpause in der "Skandalzone" rund um Axel Springer. Dafür sorgen gefragte Rechtsanwälte und ein Podcast. Würden Menschen, falls der Rundfunkbeitrag steigen sollte, am Zeitungsabo sparen? Außerdem: "Digitale Erneuerung" macht erst mal nichts billiger. (Altpapier vom Di./18.4.)


Das ist die Crux

Elon Musk hat die BBC per BBC-Interview versöhnt. Ein erstes größeres Medienangebot kündigte dennoch an, Twitter zu verlassen. Meldungen über mehr Regierungs-Honorare an Journalisten gibt es wenige. Meldungen über das Haus Springer erzeugen fast mehr Wirbel als die vom Haus Springer verbreiteten. Neu in der juristischen Arena: Account-Sperren. (Altpapier vom Do./13.4.)


Die Zersplitterung geht weiter

Elon Musk legt Twitters Algorithmus ein bisschen offen – und will ihn künftig mindestens 48-stündlich ummodeln. Was zahlen öffentlich-rechtliche Redaktionen für Reichweite auf Facebooks Instagram? Ein prominenter Bundesminister will zwar für Games zuständig sein, aber nicht für Presseförderung. (Altpapier vom Di./4.4.)